„Grüner“ Wasserstoff als Energieträger der Zukunft?

Firma Schlesselmann gründet Netzwerk zur klimaneutralen Produktion und Mobilität.

Zu eine der wichtigsten Versionen im Unternehmen Schlesselmann zählt seit über 10 Jahren die CO2-neutrale Produktion. Für die Herstellung von 1,3 Millionen Paletten jährlich werden erhebliche Mengen an elektrischer und thermischer Energie benötigt. Die thermische Energie wird bereits seit vielen Jahren vollständig von einer Holzheizung erzeugt, Strom liefert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Palettenproduktion.

Damit aber nicht genug. Derzeit steht im Unternehmen die Gründung eines Netzwerkes bevor, das sich vorrangig mit der Thematik „Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“ befasst. Der „grüne“ Wasserstoff, der mittels Wind- oder Solarstrom hergestellt wird, könnte eine entscheidende Rolle bei der klimaneutralen Produktion und Mobilität darstellen. Für die Zukunft erscheint so auch eine eigene klimaneutrale LKW-Flotte möglich. Unter dem Einsatz einer Brennstoffzelle wird Sauerstoff und Wasserstoff in Energie umgewandelt und sorgt damit für einen sauberen Lieferverkehr.

Zum Auftakt der Netzwerkgründung kamen kürzlich Landtagsmitglied Dr. Frank Schmädeke, Ulrike Grieger-Graßl von der Klimaschutzagentur Mittelweser, Stefan Meier aus Bücken und Ralf Schlesselmann zusammen.

Unternehmenschef Ralf Schlesselmann steht voll und ganz hinter dem geplanten Netzwerk. Damit es funktionieren kann, werden regionale Mitstreiter gesucht, die auch über die Kreisgrenzen hinweg ansässig in der Mittelweserregion sein können. Derzeit besteht die Herausforderung noch darin, genügend erneuerbare Energie vorzuhalten, um den Wasserstoff „grün“ produzieren zu können. Hier kann sich Ralf Schlesselmann sehr gut die nachhaltige und regionale Forst- und Holzwirtschaft als potenziellen Energielieferanten vorstellen.

Ihr Unternehmen möchte ebenfalls auf erneuerbare Energien in der Produktion oder Mobilität setzen und ist offen für neue Energieträger? Sprechen Sie Ralf Schlesselmann an. Nur gemeinsam kann durch Wasserstoff eine neue Möglichkeit für Klimaneutralität geschaffen werden.

Foto: (v.l.n.r.) Ralf Schlesselmann, Dr. Frank Schmädeke (MdL), Ulrike Gieger-Graßl (Klimaschutzagentur Mittelweser), Stefan Meier (Bücken) und ganz viele Hackschnitzel